Dr. Astrid Mannes MdB

Expertenkommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie

 Die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes fordert die rasche Einsetzung eines interdisziplinär besetzten Expertengremiums, das analysiert, welche Schwachstellen die Corona-Krise in Deutschland aufgedeckt hat und das Handlungsempfehlungen für die verschiedenen staatlichen Ebenen erarbeitet.

Hierzu sollen Experten aus den Bereichen Bildung, Berufs- und Arbeitsmarktforschung, Mobilität, Wirtschaft und Handel, Stadtentwicklung, Gesundheit, Verwaltungs- und Verfassungsrecht, Sport- und Veranstaltungswesen sowie Entwicklung und Forschung einbezogen werden.

Die Pandemie hat Deutschland wie auch alle andere Staaten vor völlig neue Herausforderungen gestellt, für deren Bewältigung man auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen konnte. Deutschland ist im internationalen Vergleich ausgesprochen gut durch die Pandemie gekommen. Dennoch ist es wichtig, die Pandemie als Chance wahrzunehmen und aus ihr zu lernen, wie man sich für künftige Pandemien oder andere Katastrophen noch besser aufstellen kann. Das sind wir den Bürgern schuldig. Unser Anspruch muss sein, bestmöglich gerüstet zu sein – nicht nur für eine eventuelle neue Corona-Welle. Wir sollten wissen, in welchen Bereichen in Hinblick auf künftige Problemlagen Abläufe verändert und optimiert werden sollten und wie wir Krisenbewältigungsmechanismen beschleunigen können.“ so Mannes.

Dabei sei es nicht zielführend, diese Fragestellungen durch Politiker beantworten zu lassen, da die Gefahr bestehe, dass Verantwortung weggeschoben werde, wie man häufig anhand der Kompetenzfragen zwischen Bund und Ländern beobachte. Zudem gebe keine Ebene freiwillig gerne Kompetenzen ab.
Auch seien Regierung und Opposition zu stark auf eingefahrene Rollen festgelegt, nämlich auf das Rechtfertigen der getroffenen Entscheidungen oder auf das Schlechtreden des Regierungshandelns.
 „Politisch unabhängige Experten können Problemfelder objektiv und frei von außen betrachten und damit sachlich-neutrale Empfehlungen geben“, führt die CDU-Politikerin weiter aus.