Darmstädter Forschungseinrichtung CRISP informiert Bundestagsabgeordnete in Berlin über Problematiken und Fragestellungen rund um die Cybersicherheit

Das Darmstädter Center for Research in Security und Privacy, kurz CRISP, ein vom Land Hessen und vom Bund finanziertes IT-Sicherheitsforschungszentrum, veranstaltete am 27. Juni 2018 ein politisches Frühstück in Berlin.
 
Eingeladen waren alle Bundestagsabgeordneten. Thematisch ging es nach der Begrüßung durch die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Dr. Astrid Mannes und der Vorstellung von CRISP durch Professor Johannes Buchmann von der TU Darmstadt um Themen rund um die Cybersicherheit. Professor Peter Buxmann von der TU Darmstadt informierte über „den Preis des Kostenlosen“ und die Auswirkungen der neuen Datenökonomie auf Wirtschaft und Gesellschaft. 
 

„Die zentrale Herausforderung der digitalen Transformation besteht darin, die Analyse von Daten für Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen und gleichzeitig die Privatsphäre der Menschen zu schützen“, so Prof. Buxmann zusammenfassend.
Das Darmstädter Zentrum CRISP wird als Kooperation von zwei starken Säulen des Wissenschaftssystems getragen. Hochschulen und Fraunhofer-Institute arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Als nationales Zentrum möchte CRISP schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren und Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mit Lösungen, Fachwissen und Weiterbildungsangeboten unterstützen. 
 
Etliche Abgeordnete folgten der Einladung der Darmstädter Forschungseinrichtung, schließlich muss die Politik auch an vielen Stellen noch Lösungen für aktuelle Probleme im Bereich der Cybersicherheit finden. Prof. Johannes Buchmann hob in seiner Vorstellung des Forschungszentrums die Unterstützung von Seiten des Staates hervor: „Durch langjährige Förderung des Landes Hessen und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde CRISP in Darmstadt zur europaweit größten Forschungsallianz im Bereich Cybersicherheit und Privatheit. Darum können wir die ganze Bandbreite abdecken – von den Grundlagen bis zu den Anwendungen. Das Interesse der Abgeordneten freut uns sehr.“  
 
 
Mannes freute sich über den Besuch der beiden Darmstädter Professoren in Berlin. „Es ist gut, wenn Forschungseinrichtungen, die öffentliche Gelder erhalten, sich der Politik auch einmal vorstellen. Zudem sind die angesprochenen Themen von großer Brisanz. Daher war es für die anwesenden Abgeordneten wertvoll, Hintergrundinformationen und Empfehlungen für das politische Handeln zu erhalten“, so die Bundestagsabgeordnete.
 

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