Bundestagsabgeordnete Mannes wendet sich an Bildungsministerin zur Unterstützung des Standortes Darmstadt im Bereich Cybersicherheit

Bild: Christiane Lang
Bild: Christiane Lang
Zur Unterstützung der Darmstädter Interessen hat sich die Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes in einem Brief an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, gewandt. Mannes bittet die Ministerin in dem Schreiben, die Verträge für CRISP (Center for Research und Privacy Darmstadt) zu unterzeichnen, damit CRISP ab 2019 verstetigt ist.

CRISP Darmstadt ist eines von drei Kompetenzzentren im Bereich der Cybersicherheit, das 2015 vom Bundesbildungsministerium eingerichtet wurde. Schon damals beschlossen das Bundesministerium und das Land Hessen, CRISP dauerhaft zu fördern.  Während das Land Hessen entsprechende Gelder in seinem Haushalt etatisiert hat, scheint die Umsetzung der Verstetigung von CRISP auf Bundesseite zu stocken. Der größte Teil der Finanzierung soll vom Bund kommen.

„Ich kenne die neue Ministerin als sehr engagierte Politikerin und bin sicher, dass sie sich der Sache nun vorrangig annehmen wird“, so Mannes.
Ebenso wirbt Mannes in diesem Schreiben für Darmstadt als Standort für das geplante neue Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Privatheit. Als Standorte für das neue Institut sind Darmstadt und Bochum in der engeren Auswahl. Mannes hält Darmstadt für den geeigneteren Standort, weil die Wissenschaftsstadt über einen international renommierten Fachbereich Informatik verfügt, während es in Bochum das Fach Informatik nicht gibt.

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