Am 26. November 2020 beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages, notwendige Sanierungsarbeiten im und am Jagdschloss Kranichstein in Darmstadt mit 4,2 Millionen Euro zu fördern.

Im Rahmen der Sanierung werden Baumaßnahmen an der Gebäude- und Außenanlage, Erneuerungen der Gebäude- und Sicherheitstechnik sowie raumklimatische Maßnahmen finanziert, um heutigen Anforderungen bei der Gebäudesubstanz sowie bei den ausgestellten Exponaten und dem Bildungsauftrag eines öffentlichen Museumsbetriebs zu entsprechen.
 
Bestehend aus Jagdschloss, Zeughaus, einem Schlosspark im englischen Stil, einer Teichanlage, zwei Museen - das Museum und das bioversum Jagdschloss Kranichstein - gehört das Jagdschloss zu den bedeutendsten Jagdmuseen in ganz Europa. Mit einer einzigartigen Sammlung, die über Jahrhunderte aus einem Herrscherhaus stammt und mit der im Krieg nicht zerstörten und noch original erhaltenen Architektur, wird Geschichte vom 16. Jahrhundert ausgestellt. Eine Besonderheit bildet die nach französischem Vorbild geschaffene Jagdlandschaft. 
Unterhalten wird das Jagdschloss Kranichstein und die beide Museen durch die private Stiftung Hessischer Jägerhof. Gefördert wird die Stiftung als Betreiberin der Museen durch das Land Hessen in Form einer institutionellen Förderung.
 
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes hat sich aktiv für die Bundesmittel einsetzt  und dazu auch den Kontakt zur hessischen Landesregierung aufgenommen, weil die Bundesmittel nur fließen, wenn sich auch das Land Hessen finanziell beteiligt.
„Das Jagdschloss Kranichstein ist etwas Einmaliges in ganz Europa. Durch diese Förderung mit öffentlichen Mitteln kann das einzigartige Zusammenspiel von Waldlandschaft, Park- und Teichanlage und dem historischen Schlossensemble erhalten und den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst werden“, so Mannes.

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