Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes begrüßt Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken

Monatelang hat sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes fraktionsintern und im direkten Austausch mit den Apothekerverbänden dafür stark gemacht, die Benachteiligung der deutsche Apotheken vor Ort gegenüber den ausländischen Versandapotheken endlich zu beenden. Nun hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Apotheken vor Ort erarbeitet, mit dem auch für ausländische Onlineapotheken, die nach Deutschland beliefern, die in Deutschland geltende Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente gelten soll.

"Das ist ein wichtiger Schritt zum Erhalt unserer Apotheken vor Ort. Es kann nicht angehen, dass Apotheken im Ausland zu Lock- und Rabattpreisen Medikamente nach Deutschland schicken dürfen, während die Apotheken bei uns vor Ort von der Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente nicht abweichen dürfen. Das ist kein fairer Wettbewerb. Die deutschen Apotheken vor Ort stellen nach individuellen Rezepturen Medikamente her, nehmen Medikamentenchecks vor, beraten, sind Ausbildungsbetriebe und decken nachts, am Wochenende sowie an Feiertagen die Notfallversorgung ab. Diese wichtigen Dienste dürfen wir nicht kaputt machen." so Mannes. Weiter führt sie an, die Beratung müsse bei der Ausgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten einen zentralen Stellenwert einnehmen, Da eine Studie ergab, dass Versandapotheken die Medikamente oftmals nicht so gut verpacken, dass diese während des Transportes vor zu hoher Hitze- oder Kälteeinwirkung geschützt sind und im Ergebnis viele Medikamente in ihrer Wirkung eingeschränkt oder wirkungslos waren, als sie beim Patienten ankamen, fordert Mannes höhere Auflagen für den Medikamentenversand. "Ein Patient muss sich darauf verlassen können, dass ein ihm zugeschicktes Medikament unterwegs keinen Schaden genommen hat und die volle Wirkkraft entfaltet" so die CDU-Politikerin. Es sei wichtig, diesen Gesetzentwurf einzubringen und zu beschließen, auch wenn unklar sei, wie sich die EU dazu positioniere. Immerhin gäbe es in einem Großteil der EU-Mitgliedsstaaten ein generelles Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Copyright Bild: CDU / Tobias Koch

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